Unterzeichnung des neuen Tarifvertrags für Banken

Neue partnerschaftliche und konstruktive Vereinbarungen zum Schutz von Arbeitsplätzen und zur Unterstützung der Zukunft des Finanzplatzes

Die Luxemburger Bankenvereinigung (ABBL) und der Verband der Versicherungs- und Rückversicherungsgesellschaften (ACA) haben am Donnerstag, den 10. Juni 2021 mit den Gewerkschaften ALEBA, OGBL und LCGB-SESF die jeweiligen Tarifverträge für die Jahre 2021 bis 2023 unterzeichnet.

Der soziale Dialog, eine wesentliche Voraussetzung für den Abschluss dieser beiden Tarifverträge, berücksichtigte die Bedürfnisse und das Wohlbefinden der Mitarbeiter, unabhängig von ihrem Alter und ihrer Betriebszugehörigkeit.

Die Interessen jeder Partei wurden berücksichtigt, so dass das Ergebnis der Verhandlungen für Banken, Versicherungen und deren Mitarbeiter für die nächsten drei Jahre von Vorteil ist.

Die beiden neuen Vereinbarungen lehnen sich eng an die Bedingungen der früheren Vereinbarungen an. Neben den aktualisierten finanziellen Bedingungen führen die neuen Tarifverträge auch Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in den Unternehmen ein. Diese qualitativen Bestimmungen betonen den sozialen Dialog in Unternehmen:

  • Umsetzung von CSR-Maßnahmen (Corporate Social Responsibility) zur Förderung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz;
  • Prävention von psychosozialen Risiken;
  • Gewährung von 5 Tagen Sozialurlaub;
  • Recht zum Abschalten;
  • Bestimmungen über die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben;
  • Telearbeitsvereinbarung vom 20. Oktober 2020 im Anhang zu den Tarifverträgen.
Pressemitteilung auf der ABBL-Website