Unfallversicherungsanstalt

Die Unfallversicherungsanstalt (AAA) ist eine für die Prävention und Entschädigung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zuständige öffentlich-rechtliche Anstalt. Sie wurde 1901 vom Gesetzgeber gegründet, untersteht dem Ministerium für Sozialversicherungswesen und wird durch folgenden Vorstand geleitet.

1 Präsident: Beamter der von der Regierung ernannt wird
8 Arbeitgebervertreter: 7 Vertreter die von der Handelkammer und der Berufskammer ernannt werden
1 Vertreter der von der Landwirtschaftskammer ernannt wird
8 Arbeitnehmer-vertreter: 7 Salariatsvertreter des Privatsektors die von der Arbeitnehmerkammer ernannt werden
1 Salariatsvertreter des öffentlichen Sektors der von der Kammer für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst ernannt wird

Die wichtigsten administrativen Dienste der AAA sind solche, die die Beziehungen zwischen Arbeitgeber und Versicherten betreffen:

Beitragssätze für die Unfallversicherung

Die Ausgaben der Pflichtversicherung werden durch Beiträge der Arbeitgeber und der versicherten selbständigen Erwerbstätigen finanziert. Bis zum Jahr 2010 wurden die Beitragspflichtigen nach der Art der versicherten Tätigkeit in 21 Gruppen unterteilt. Seit 2011 wird die gesetzliche Unfallversicherung von allen Beitragspflichtigen nach dem Solidaritätsprinzip finanziert, d. h. unabhängig von der mit den einzelnen Tätigkeiten verbundenen Unfallgefahren. Vom Vorstand der AAA ist so jedes Jahr ein einheitlicher Beitragssatz für das nachfolgende Haushaltsjahr festzusetzen.

Dokumente (auf Französisch)

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